Common Law Pure Trust

"Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen", war einer der Sprüche meiner Großmutter, Jahrgang 1905.
Fazit 2018: Manchmal ist es gut, ein "nackter Mann" zu sein.

Mit einem Common Law Pure Trust das eigene Vermögen schützen

In Zeiten wie den heutigen und an Orten wie in Deutschland kommt es immer wieder vor, dass Menschen ihr Erarbeitetes ohne eigenes Verschulden verlieren und in den sozialen Abstieg bis in die vollständige Armut getrieben werden.

Wertvolles wird gepfändet und zwangsweise vollstreckt. Konten werden wegen abstruser Forderungen geplündert. Soziale Unterstützung bekommt man erst, wenn man sich von allem, was einem lieb und teuer ist, getrennt hat. Zurückgelegte Barvermögen werden von überteuerten Pflegedienstleistern aufgefressen. Am Ende marschiert ein schwerbewaffnetes Plünderungs-kommando in schwarz in die Wohnung und wühlt nach dem Letzten die Schränke durch.
Jegliche juristische Gegenwehr scheitert daran, dass man dem Handelsrecht gegenübersteht und nicht als natürliche Person, sondern als juristische Person behandelt wird, die keine Rechte hat, schon gar kein Eigentumsrecht. Nur sagt einem das keiner. Diese Situation bekommt der eine mehr oder zeitiger, der andere weniger oder später zu spüren.

Wir wollen uns hier nicht mit der Tatsache selbst oder den Zusammenhängen aufhalten, warum diese Vorgänge gegen die Menschenwürde verstoßen. Sie geschehen nun einmal. Und es ist fast unmöglich, sich dagegen nachträglich zu wehren. Wir zeigen hier eine Lösung auf, wie einfach sich bis jetzt vor allem die „Reichen und Schönen“ vor solchem Abstieg schützen.

Lösungsansatz

Zugegebenermaßen kann man auch anders im Falle eines Angriffs mit allen Mittel gegen den Vermögensverlust ankämpfen; Ansätze und Wege, die immer mehr Menschen in Kommerz-Kursen lernen.
Aber dennoch wäre es am besten, der Angriff könnte gar nicht stattfinden, wäre für die Angreifer unergiebig oder würde im Sande verlaufen.
Wir brauchen in recht- und gesetzlosen Zeiten wie diesen eine Art Einwegventil zu einem absolut geschützten Bereich, in welchem eine Plünderung unmöglich ist.

Egal, wo auf der Welt man seinen Lebensmittelpunkt hat; ein Common Law Pure Trust erfüllt genau diese Funktion: Eine vertragliche Konstruktion ähnlich einer Stiftung, bei der im Unterschied zur echten Stiftung der Stifter selbst begünstigt wird.

Common Law Pure Trust

Was ist die Grundlage? Auf dieser Welt gibt es Staatskonstruktionen, deren Jurisdiktion auf dem sogenannten Common Law basiert und andere, wo das sogenannte Civil Law Pate stand. Amerika, große Teile Asiens sowie Großbritannien und Irland unterstehen dem Common Law. Der Common Law Pure Trust entstammt, wie der Name sagt, der Welt des Common Law, ist also vor allen Dingen in Amerika zu Hause.
Das passt auch gut, weil gerade in Nordamerika solche Konstruktionen gut vor juristischen Angriffen geschützt werden können.

Um alle Fragen nach den Rechtskreisen vorab zu beantworten: Der Trust ist eine ausländische juristische Person, amerikanisch, wenn er in Amerika deklariert ist und dort seinen offiziellen Sitz hat. Daran ändert sich nichts, wenn beteiligte Personen in anderen Regionen der Welt ansässig sind.

Der Trust wird durch einen Vertrag begründet. Man braucht wenigstens zwei Personen; den sogenannten Settlor (= Stifter), der ein bestimmtes Vermögen für eine vertraglich festgelegte Zeit zum Zwecke der Treuhandverwaltung an den First Trustee (= Erster Treuhänder) übergibt. Das Treuhandvermögen bildet bei dem Trustee eine eigene Vermögensmasse, verschmilzt also nicht mit seinem Privatvermögen, und ist somit vor Zugriffen auf dessen Privatvermögen geschützt.
Die vertragliche Aufgabe des Trustees ist es, das Vermögen zu erhalten und zu mehren sowie ggf. daraus für den Trust Erlöse zu erwirtschaften.

Der Settlor darf nicht gleichzeitig Trustee sein. Doch der Trustee ist durchaus berechtigt, nach der Errichtung des Trusts den Settlor als Manager zur Verwaltung des Trustvermögens oder von Teilen davon vertraglich zu bestellen, mit oder auch ohne Vergütung.
Ein solcher Vertrag kommt nicht an die Öffentlichkeit. Und bei der Nutzung einer vom Trustee ausgestellten Vollmacht ist es unerheblich, dass der Inhaber der Vollmacht zum Zeitpunkt der Deklaration des Trusts dessen Settlor war.

Durch den Erhalt sogenannter Trust Certified Units (TCU) im Austausch gegen das übergebene Treuhandvermögen wird der Settlor zum Begünstigten des Trusts; werden laufend und/oder bei Auflösung des Trusts Gewinne erwirtschaftet, stehen ihm diese zu.
Da der Treuhänder niemals der Begünstigte sein darf, hat der Trustee „nur“ Anspruch auf anständige Entlohnung und Ersatz aller vereinbarten Kosten (auch Büro, Wohnung, Auto).
Eine solche Begünstigungen könnte zum Beispiel die Einräumung eines vertraglichen Nutzungsrecht sein.

Natürlich ist es genau zu überlegen, wer Settlor und wer Trustee sein soll.
Dies hier zu diskutieren könnte als Rechtsberatung missverstanden werden und unterbleibt deshalb.
Wir können nur in Schulungen an Fallstudien die Möglichkeiten erarbeiten.

Auf jeden Fall ist der Trust eine eigenständige juristische Person. Was dem Trust übertragen wurde, ist nicht mehr im Vermögen des Settlors und kann ihm nicht weggenommen werden.
Und wenn Forderungen auf das Vermögen des Trustees bestehen, kann nicht auf das von ihm nur verwaltete Treuhandvermögen durchgegriffen werden, weil es eine gesonderte Vermögensmasse darstellt. Um zu verhindern, dass Forderungen gegen den Trust selbst gestellt werden, kann es in einigen Konstellationen sehr sinnvoll sein, für die operative Arbeit eine Firma zwischenzuschalten, so dass die Haftung auf das Firmenkapital beschränkt wird.
Wer diese Konstruktion angreift, landet vor einem Gericht am Gerichtsort (z.B. USA), wo der Trust deklariert wurde und wo sich ein Heer von Rechtsanwälten darum reißt, auf Erfolgsbasis den Trust zu schützen.

Was benötige ich?

Für alle, die erst einmal starten wollen: Man sollte bzw. kann einen Common Law Pure Trust mit einer anfänglichen Einlage von 2 Unzen Silber starten, was zugegeben kein großes Vermögen darstellt. Andere Dinge können dem Trust später überschreiben oder verkauft werden.
Als Vermögen eignet sich alles, was werthaltig ist; Edelmetalle, Schmuck, Immobilien, Verwertungsrechte, Namensrechte, Versicherungen, Wertpapiere (echte oder potentielle, Staatsanleihen, Anleihen, Aktien, Firmenanteile, Bonds, Briefmarken), Kunstobjekte, ja sogar offene Forderungen). Jede Forderung kann an einen Trust verschenkt, abgetreten oder verkauft werden. Der Trust kümmert sich dann aus dem Ausland um den Rest.

Natürlich hat der Trust ein Konto im Land seiner Bekanntmachung. Es kann auch eine auf den Trust ausgestellte Kreditkarte geben. Aber alles, was mit dieser Karte gekauft wird, gehört automatisch dem Trust. Der Trust führt dafür eine Asset-Liste.

Wer auch immer Dein Vermögen angreift. Die Lust am Plündern schwindet mit der schwindenden Aussicht auf Erlöse und versiegt in der Erwartung, sogar auf den Spesen sitzen zu bleiben.

Man kann selbst lernen, wie man eine solche Konstruktion errichtet. Im weiteren Rahmen ist alles Vertragsrecht und jeder hat bezüglich seiner Verträge Gestaltungsfreiheit.
Sicherer Schutz und innere Zuversicht entsteht nur, wenn keine Fehler gemacht werden und keine wackligen Kompromisse eingebaut sind. Man kann den Angriff auf das Privatvermögen nicht simulieren und sollte deshalb keine Sollbruchstellen einbauen.

Die Errichtung von Trusts ist günstig, aber nicht kostenlos.
Die Deklaration und damit Bekanntmachung erfolgt in den Vereinigten Staaten jeweils beim Sekretary of the State des jeweiligen Bundesstaates und kostet, je nach Staat, ab 50 USD bis unter 500 USD. Die Statuten der Bundesstaaten regeln die Besteuerung. Üblich ist, dass nur Umsätze, die in den Vereinigten Staaten realisiert wurden, besteuert werden.
Es ist sinnvoll, dass wir im Deutschen Humanitären Zentrum die erforderlichen Strukturen bis hin zur Möglichkeit der Online-Notarisierung in den Vereinigten Staaten, gefördert durch die Interessierten, aufbauen.

Das Gründungspaket enthält eine Reihe von Dokumenten, Zertifikaten und Affidavits. Außer dem Settlor und dem Trustee benötigt man drei Zeugen. Fünf Menschen können füreinander den gesamten Papierkram erstellen.
Eine Standardsatzung in Englisch/Deutsch für einen Common Law Pure Trust, im Englischen Bylaws genannt, findet Ihr hier als PDF-Datei.

Ausblick

Es ist noch nicht entschieden, welcher US Bundesstaat die besten Voraussetzungen für derartige Trusts bietet. Allerdings kann man von einer Zentrale in den Vereinigten Staaten aus in jedem Bundesstaat agieren.
Es wird eine US-Aktiengesellschaft gegründet, die als Unternehmen die Trusts unterstützt, deren Gründer dies wollen, aber nicht geneigt sind, selbst in den Vereinigten Staaten aktiv zu werden.
Je nach dem was gewünscht ist, wird sich dieses Unternehmen um Gründungen, Notarisierungen, Deklarationen, Trustee-Service, operatives Geschäft von Trusts und Erfüllung von steuerlichen Formalitäten kümmern, denn keine Steuern zahlen zu müssen heißt nicht, dass man den Nichtanfall von Steuern nicht erklären muss.

Interesse?

Bei Interesse an Einzel- oder Gruppenschulungen sendet bitte eine Email mit dem Betreff TRUST und Deinen Kontaktangaben an info@libro-homines.de.

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